Cap Formentor

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Suzuki Jimmy

Wo fährt man hin, wenn man eigentlich schon überall gewesen ist? Uwe war zwar schon Mal auf dem Weg zum Cap Formentor, ist aber nicht bis zum bitteren Ende gefahren, weil zu viele Radfahrer unterwegs waren, z.B. unser beider Kollege Ralle. Das holten wir heute nach. Natürlich holten wir zuerst unser Auto ab, einen Suzuki Jimmy, kein richtiger Jeep, aber er sah wenigstens annähernd so aus. Für 4 Personen wäre es sehr knapp geworden, wir beide passten gut rein. Uwe ist gefahren, ich bin bekanntlich ein bekennender Automatist.

In Palma fuhren wir am alten Stadion vorbei auf die I 3 nach Inca. Breite Strasse, keine Sehenswürdigkeiten. Inca ist kein kleines verschlafenes Dörfchen mehr, wie ich es in Erinnerung hatte, sondern überall sind riesige Ledergeschäfte und Busse voller Touristen. Donnerstags findet hier der größte Wochenmarkt der Insel statt.

Es war nicht Donnerstag, aber was sollten zwei Männer auch auf einem Markt.

Anschließend wurde es serpentinig. Wir fuhren in Richtung Lluc.

Wir schauten uns das Kloster in Lluc nicht an und bogen ab auf die C 710 nach Soller. Gesprochen Sso-jähr, nicht Solla, wie ich es schon des öfteren gehört habe. Wir wollten zwar in die andere Richtung, aber für ein Foto die Berge hinunter nach Sa Calobra sollte immer Zeit sein. Vor uns quälten sich 2 Busse durch die Landschaft, wir liessen es deshalb langsam angehen, überholen kann man nirgendwo.

 

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Nach dem kurzen, und wie ich nachträglich beim betrachten der Bilder merke, ziemlich sinnlosen Stop, man kann ja so gut wie nichts erkennen, ging’s wieder zurück nach Lluc. Wir waren beide schon unten im Tal und einmal reicht.

Die weitere Strecke nach Pollenca kannten wir beide noch nicht und waren ganz begeisert von den weissen Steinen, die eine leichte Ähnlichkeit mit den Granitfelsen auf den Seychellen haben, oder?

 

Auf dem Weg nach Pollenca

Lecker lecker

In Pollenca kauften wir unsere tägliche Ration Serrano, aßen die Hälfte gleich draussen in der Sonne und dann ging’s dahin, worüber ich eigentlich schreiben wollte, nach Formentor. Es waren so gut wie keine Radler unterwegs, September ist glücklicherweise keine Saison und man konnte daher recht flott fahren und auch dabei die Landschaft bewundern und sich nicht nur auf die vielen Jans und Eddies konzentrieren. Die Strecke war einfach nur schön, außer am ersten Haltepunkt waren auch keine Busse unterwegs, bis zum Leuchtturm gibt es nicht mehr viel zu erzählen.

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Am Ende des Weges steht der Leuchtturm, Far de Formentor, und es ist alles voller Leute, ausser mir bekommt niemand einen Parkplatz, es herrscht ein völliges Chaos, keiner kann vor, keiner zurück. Der Blick vom Turm auf die Küste ist zwar schön, aber kurz vorher ist es meiner Meinung nach noch schöner, da ist der Turm nämlich viel besser zu sehen.

Blick auf Cap Formentor

Blick auf Cap Formentor

Auf dem Rückweg habe ich mich auch mal nach langer Zeit wieder getraut, mit einem Schaltwagen zu fahren. So schlimm war es gar nicht, aber auf meine Automatik möchte ich trotzdem nicht auf Dauer verzichten müssen.

An der Bahia de Pollenca vorbei fuhren wir durch Alcudia und Ca’n Picafort in Richtung Cala Rajada, kurz hinter Capdepera machten wir einen kurzen Abstecher nach Cala Torta. Unterwegs haben wir für schlappe 95 cent pro Liter getankt. Über Manacor fuhren wir wieder nach Hause.

Zum Abendessen waren wir in einem meiner Lieblingsrestarants, der Moli Can Pere, nur ein paar Meter ausserhalb von Arenal, aber schwer zu finden. Wenn man nicht weiss wo es ist und es ist dunkel, findet man es wahrscheinlich gar nicht, weil ausser 2 kleinen Lampen keinerlei Schilder zu sehen sind, die zu erkennen geben, daß hier überhaupt etwas ist.

Das Entrecote, das ich hier seit 20 Jahren esse, wenn ich in der Nähe bin, war allerdings nicht mehr so gut, wie ich es in Erinnerung hatte, dafür war es auch kleiner. Und teurer.

Die mallorquinischen Spezialitäten scheinen aber sehr gut zu sein, wie an den Gesichtern der wenigen anderen Besucher zu sehen war. Wenn ihr zu deutschen Essenzeiten herkommen solltet, ist niemand anwesend, richtig los geht’s erst ab 10 Uhr, wenn die Spanier ihr Abendmahl geniessen wollen.

Anschließend waren wir in der Schinkenstrasse und haben uns köstlich amüsiert, zuschauenderweise....

Moli Can Pere

 

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