Valley Of The Winds

Eine Broschüre mit sehr wenigen Informationen gibt es bei der Einfahrt zum Nationalpark zusammen mit der Eintrittskarte. Die Infos darin sind sehr spärlich, aber es wird immerhin darauf hingewiesen, dass der Valley of the Winds Walk ab 36° nur bis zum ersten Lookout erlaubt ist.
Heute sind nur 29° und ich habe eigentlich keine Lust auf eine Wanderung. Trotzdem stelle ich das Auto ab, setze mir meinen Netzhut auf und gehe zum ersten Hinweisschild.

Valley of the Winds

Das weist nur darauf hin, dass es sich um eine heilige Gegend handelt und das besteigen der Berge verboten ist. Aber das kennen wir ja schon. Immerhin ist fotografieren nicht verboten.

Valley of the Winds

Der erste Aussichtspunkt, der Karu Lookout, ist einen Kilometer entfernt, genau die Strecke, die ich heute höchstens gehen möchte. Ich nahm einen Liter Wasser mit, das sollte reichen. Es ging über einen gut zu gehenden gewalzten Weg, nur leicht angesteilt.

Valley of the Winds

Die Strecke war interessant mit vielen unterschiedlichen Blicken auf die roten Felsen. Gefiel mir gut. Nach 20 Minuten war ich da.

Valley of the Winds

Der Karu Lookout ist nicht der Knaller. Man sieht in ein Tal, das war’s, da war es auf dem Weg hier hin schöner.
Ich setzte mich erstmal hin und ruhte mich aus. Eine Gruppe junger Leute kam kurz nach mir an, die eine 3-tägige Tour für 198 AUD rund um den Uluru machten. Kurzer Blick ins Tal und schon ging es weiter - ziemlich steil bergab.

 

Valley of the Winds

Bergab und 1,6 Kilometer bis zum nächsten Punkt. Ok, das mache ich auch, kann nicht so schlimm sein. Getrunken hatte ich noch nichts, ich brauche nicht viel Wasser, da ich nicht schwitze. Durch meine Wanderungen in Arizona und Utah weiss ich wieviel flüssiges Nass ich brauche - im Notfall gab es unten im Tal auch noch Container mit Trinkwasser, stand in der Broschüre.

Valley of the Winds

Unterwegs waren blaue Pfeile auf den heiligen Stein geklebt damit man sich nicht verläuft. Sehr viel besser als die Steinmännchen, die Touristen gerne bauen, um einen Weg anzuzeigen, der vielleicht der richtige, oft aber der falsche ist. Dann lieber Pfeile, die scheinen von Profis angebracht worden zu sein.

Valley of the Winds

Unterwegs war viel zu sehen, sehr schöne Felsformationen.

Valley of the Winds

Nach 10 Minuten war ich unten und es war nur noch ein Kilometer bis zum Karingana Lookout und 200 Meter zur Wasserstelle, an der ich mich in den Schatten des Daches setzte und ein paar Minuten tief in mich ging.

Ein perfekter Ort um über den Sinn des Lebens, die Leichtigkeit des Seins, die Zukunft der Menschheit, die Entstehung des Universums und das heutige Abendessen nachzudenken.

Valley of the Winds

Wie kommt das Trinkwasser ins Tal? Es gibt nur schmale Fußwege, ein Fahrzeug kommt hier auf keinen Fall hin. Entweder es wird mit Eimern runter getragen oder ein Hubschrauber macht die Arbeit.
Egal, ich hab mein eigenes Wasser - und davon nahm ich den ersten kleinen Schluck und wanderte weiter - over Stock and Stone durch eine wunderbare grünrote Landschaft mit nur leichten Steigungen.

Valley of the Winds

Valley of the Winds

Valley of the Winds

Valley of the Winds

Valley of the Winds

Der Karinga Lookout, den ich nach weiteren 30 Minuten erreichte war nicht viel spektakulärer als der letzte, aber der Weg war ganz wunderbar.
Es waren mindestens 20 Leute hier, die aber alle aus der anderen Richtung gekommen waren und schwer schnauften.

Valley of the Winds

Ich sah den Berg hinunter und überlegte. What now? Weitergehen, nochmal 3 Kilometer - oder umdrehen.
Ich fragte ein paar Ankömmlinge wie die Strecke denn wäre.
Ganz nett, aber die Steigung hier hoch wäre sehr anstrengend, ob noch so eine käme.
Das konnte ich wiederum verneinen - und vor mir lag keine Steigung sondern eine lockere Abfahrt. Also entschloss ich mich die ganze Runde zu machen, auch mit wenig Wasser. Aber wie gesagt - ich schwitze nicht, brauche also auch nicht viel.

Valley of the Winds

Valley of the Winds

der relativ langweilige Rückweg

Die nächste halbe Stunde ging es locker bergab, mit diversen schattigen Pausen. Unten wurde es dann relativ langweilig, es ging immer geradeaus, erst flach, dann eine leichte Steigung, dann ein Wasserhäuschen .....

Valley of the Winds

Valley of the Winds

..... dann ein paar Papageien, dann die Kreuzung mit dem Weg, der von oben kommt und denn ich jetzt wieder hoch gehen musste. Am Ende einer Wanderung recht anstrengend, aber es gibt schlimmeres.
Zum Beispiel giftige Schlangen, von denen es hier jede Menge geben soll. Ich habe aber keine gesehen - bin auch nicht gebissen worden.....

Nach genau 4 Stunden war ich wieder am Auto. Mit mehreren Personen und bei angenehmem Wetter geht es auch in 2-3 Stunden, höchstens. Aber ich hatte ja Zeit und habe unterwegs viele längere Pausen genossen....

Wenn der Rundweg nicht wg. zu grosser Hitze geschlossen ist sollte man diese Wanderung unbedingt machen. Hat mir sehr gut gefallen...

Was mir nicht so gut gefiel: Es gibt noch eine weitere Schlucht, die Walpa Gorge, über die auf der nächsten Seite etwas steht.....
 

Valley of the Winds

 

 

Valley of the Winds from Lal@'s Reisen on Vimeo.

 

 

 

 

 

 

 

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