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Eins vorweg: In der nach Tsunami-Zeit hat sich alles wieder so eingespielt, wie es vorher war. Einzelheiten kann man hier lesen.

Ich hab mich ja in New York oder San Francisco immer sofort zurechtgefunden. Aber hier : hab mich doch wahrhaftig verlaufen und mußte erst zum Strand, um von da aus wieder ins Heim zu finden. Es gibt ja nicht mehr nur eine Mainstreet, sondern noch Tausende kleine Streets und Avenues. Alle ca. 2 Meter breit. Eigentlich ist Phi Phi in zwei völlig verschiedene Stadtteile unterteilt. Mittelpunkt ist der Bootsanleger.

Es gibt natürlich rund um die Insel, die übrigens Phi Phi Don heißt, die nebenan liegende Phi Phi Lay ist unbewohnt, jede Menge einsam und verlassen liegende Hotelanlagen, um die habe ich mich aber nicht gekümmert.

Mittelpunkt ist also der Bootsanleger. Der Strand auf dieser Seite, der Ton Sai Bay, ist nicht mehr zu benutzen, weil alles voller Boote ist. Links sind die Hotels und Bungalowanlagen, alles mit Rasen, sehr gepflegt.
Am Swimmingpool kommt dezente Musik aus den Lautsprechern.
Rechts ist wie New York zur Rush Hour.
Die Highways sind, wie schon erwähnt, etwa 2 Meter breit, dadurch kommen einem die Häuser auch höher vor, als sie wirklich sind.
Alles ist in Quadrate eingeteilt, außer dem Broadway, der von Ton Sai bis zum Viewpoint geht.
An der Mainstreet, die parallel zum Strand verläuft, sind hauptsächlich Dive Shops, T-Shirt Läden, Internet Cafés und Restaurants.
Wenn man eine Seitenstraße reingeht, ist man dann irgendwo, wo hauptsächlich Dive Shops, T-Shirt Läden, Internet Cafés und Restaurants sind.
Mittendrin irgendwo ist Little Thailand, mit Garküchen, einem Markt und Frauen mit Kopftüchern.
Und viel niedrigeren Preisen, obwohl das Essen sowieso erstaunlicherweise sehr günstig ist.
Meiner Meinung nach.
Jedenfalls ist alles eine tolle Mischung verschiedener Kulturen.
Wenn man ungefähr weiß, in welche Richtung man geht, kommt man irgendwann entweder zurück oder dahin, wo man hin will.

 

Kommentar von meinem Kumpel Indy:

Phi Phi ist immer noch sehr schön, wenn auch mit 1991 kaum noch zu vergleichen, das Publikum besteht zu 90% aus blonden Damen um die zwanzig bis fünfundzwanzig mit streng nach hinten gekämmten Haaren, die am Hinterkopf mit einer schlichten Spange oder einen Gummiring zu einem kleinen Pferdeschwanz zusammen gebunden sind, hierzu gehört dann noch ein sehr cooler Gesichtsausdruck und ebensolches Auftreten. Die Männer hingegen teilen sich in drei Gruppen, die einen mit der California Beachboy Designer Frisur (dunkelblond mit hellen Strähnen) und einer mega coolen Sonnenbrille, die zweite Gruppe trägt oben ohne und die dritte Rastazöpfe und einen Rucksack der größer ist als sie selber.

Die Aktivitäten aller Gruppen beschränkt sich in erster Linie vermutlich aufs Tauchen und Abends sitzen sie alle zusammen in Kneipen, trinken Chang Bier (was auch ziemlich Chang schmeckt, ist aber pro
Flasche 5 - 10 Barth = 25 - 50 Pf. billiger als Singha) und schaut Fernsehen "HBO" oder DVD, vorzugsweise kommt in jeder Kneipe mindestens einmal pro Abend "The Beach".
Bars wie auf Phuket gibt es auf Phi Phi immer noch nicht, dafür aber massig Hotels, Tauchschulen und Internetcafés.

 

 

Indy hat ja den Wandel der Insel seit 1991 sukzessive miterlebt, weil er ca. alle 2 Jahre hier war. Ich hab ja gleich den ganz großen Schock bekommen, aber mich dann langsam an den Trubel hier gewöhnt und : Es gefällt mir.
Wenn man irgendwo vorbei will sagt man hier übrigens : piep piep...
Zwei, die ich wiedergesehen habe, die ich aus dem Bus nach Krabi kannte, zahlen mehr, haben dafür aber beschissenere Zimmer.
Wie lange bleibt ihr denn ?
Keine Ahnung.
Ich auch nicht.
Und wie lange in Thailand.
Ich wollte Weihnachten zu Hause sein.
Wie lange bist du denn schon unterwegs ?
Das ganze Jahr über.
Papa zahlt ?
Ja. Man kann ja nicht immer nur studieren.

 

 

Wettermäßig ist hier immer dasselbe, das Wasser kommt um halb 11, vorher ist es bewölkt, ab 3 Uhr wird es wieder bewölkt und ab halb 4 haut das Wasser wieder ab.
Wenn es also weg ist und die Sonne noch da wäre, would it be good. Aber , so ist das Wasser und die Sonne weg.
Blöd.

 

 

 

Wenn man mal keine Filme mehr für seinen Fotoapparat hat und hier einen kaufen will und sich beschweren will, daß der sehr teuer ist, steht gleich von vorne herein an dem Preisschild :

"Wenn Dir der Preis nicht paßt, dann schwimm doch nach Phuket und kauf Dir da einen Film, du blöder Farang."

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein großes Problem ist die hohe Müllizität, keiner weiß wohl so genau, was man damit machen soll. Viel wird zwar von Booten entsorgt, aber einiges bleibt auch hier.

Müll auf Phi Phi island

Phi Phi Island Trash

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