Toronto

Nach der Besichtigung des Whirpools fuhren wir über den QEW - den Queen Elisabeth Way - weiter nach Toronto. Die Canadier scheinen recht königlich zu sein oder mindestens gewesen zu sein, hier tauchen ständig irgendwelche aristokratische Namen auf.

Queen Elisabeth Way


Toronto war bereits aus weiter Entfernung zu sehen, der CN Tower überragt fast den Horizont. Wir hatten über Priceline für 50 $ das Hotel Marriot Bloor Yorkville zugewiesen bekommen und ich hatte mir zu Hause eine Wegbeschreibung ausgedruckt, was ich normalerweise nicht mache.
War aber nicht nötig. Ich wusste, daß das Hotel in einer Seitenstraße der Yonge Street ist und die kann man nicht verfehlen, es ist nämlich die wo-am-meisten-los-ist-Straße.

 

CN Tower

Nach dem einchecken - das Zimmer hat uns übrigens sehr gut gefallen - machten wir uns ohne Auto auf den Weg nach Irgendwo. Eine Station der U-Bahn war unter dem Hotel, was sich als sehr praktisch erwies für heute und morgen. Das Auto blieb einsam und verlassen in der Parkgarage.
Die am 30.3.1954 erstmals fahrende erste U-Bahn Canadas besteht aus 4 Linien, die aber eigentlich nur 2 Linien hin und zurück sind. Man kommt aber so gut wie überall hin oder man steigt in Busse oder Strassenbahnen um.

Toronto Subway

Unterirdisch

In einer Stadt wie Toronto ein gutes Hotel, schön zentral gelegen in der Innenstadt, zu bekommen, ist schon eine feine Sache. Wenn sich aber gleich unterm Haus auch noch eine U-Bahn-Station befindet, dann kann es gar nicht besser laufen. Das Netz der Linien ist überschaubar und leicht verständlich, die Orientierung fällt dank Schachbrett-Stadtplanung leicht. Schwieriger dagegen ist es manchmal, aus den beengten und sehr unschönen Katakomben wieder ans Tageslicht zu finden.

Wir fuhren bis zur Union Station und weiter mit der Streetcar - zu finden, wenn man der Beschilderung durch mehrere Stockwerke folgt - zum Harbourfront Centre, wo wir im The Boathouse in der Sonne sitzend Mahi Mahi und ein New York Steak plus Clam Chowder assen. Das Fleisch war sehr lecker, das Gemüse teilweise hart, der Reis teilweise noch roh. Aber solange die Sonne scheint und das Bier schmeckt......

  solange die Sonne scheint und das Bier schmeckt......

Nach dem Essen schlenderten wir am Wasser entlang in Richtung Stratosphere Tower. Der nennt sich hier zwar CN Tower, für uns heissen aber alle Türme, die einem den Weg weisen können, wenn man nicht ganz genau weiss, in welcher Richtung man unterwegs ist so wie der Turm in Las Vegas. Man muss sich dann auch nicht so viele Namen merken......

Uli am Wasser

CN Tower und Power PlantAuf dem Weg zum Turm kommt man am
Power Plant Gallery
Toronto Music Garden
Little Norway Park
National Yacht Club
HMCS York
Molson Amphitheatre
Cinesphere und am
Ontario Place vorbei.

Den Turm hoch fährt Ingrid für uns. Auf der nächsten Seite.

CN Tower


 

Destillery District
Toronto Eaton Centre

 

 

 

[Amerika] [New England] [Niagara Falls] [Toronto] [Indian Summer] [Vermont] [New Hampshire] [Maine] [Boston] [Rooms]