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Mount Rainier

11. Tag - 28. Juli

Am nächsten Tag fuhren wir von Kalispell auf dem Highway 90 durch Idaho nach Washington und übernachteten in Yakima im Motel 6.

Nichts besonderes zu erzählen.

Ich könnte natürlich noch jede Menge Text hier hin schreiben, damit der Platz neben den Bildern ausgefüllt ist, aber es gab wirklich nicht viel zu erzählen.

Fahren,tanken,essen,fahren,tanken,essen, das war der Tagesablauf. Und einmal vor einen Marterpfahl stellen für ein Foto.

Ein lohnenswerter Halt fällt mir im Nachhinein ein. Das Wild Horse Monument in der Nähe von Vantage, direkt an der I-90. Eine künstliche Pferde- oder Ponyherde auf einem Berg.

Gut, das reicht wirklich....

Die Hauptstadt von Idaho heißt übrigens Boise, gesprochen Boisi, ist aber so weit ab von der Strecke, daß das dortige Capitol noch etwas auf unseren Besuch warten muß.

 

450 Meilen gefahren

 

 

 

12. Tag - 29. Juli

Heute Mount Rainier National Parkfuhren wir zum Mount Rainier National Park .

Der Berg war, außer an ein paar Stellen, wolkenverhangen, aber der Park ist sehr schön und interessant, vor allen Dingen für Leute, die keine Zeit haben, mal in die Alpen zu fahren.

Es gibt unzählige,wunderschöne Wanderungen und die Zeit war leider (wie immer) viel zu kurz. Mount Rainier National Park

Eine der schönsten Wanderunge n ist Skyline-und Nisqually Trail,denn dort wachsen Millionen von Blumen.

 

In der Sunrise Area sind wir den kurzen Trail zum Emmons Glacier Overlook gelaufen.

Kurzer Weg mit sehr guten Blick auf den Gletscher.

Weiterhin in dieser Gegend den Trail der Emmons Glacier Moräne.

Der Trailhead ist im White River Campground Loop D und man kommt bis auf 1 Meile an den Gletscher ran. Mount Rainier National Park

Auf der Südseite des Parkes sind wir einmal den Snow und Bench Lake Trail gelaufen.

Der Weg führt durch erstklassiges Bärengelände (viele Sträucher mit reifen Beeren) gesehen haben wir aber etwas später einen dieser Spezies.

Überhaupt war es im NP tiermäßig etwas dünn. Der Trail ist ca. 2 mi lang, Höhenunterschied 700 ft. Der Trail, der abzweigt und zum Bench Lake führt, ist ziemlich schmal und teilweise recht steil.

Der schönste Trail war der Pinnacle Peak Trail. Länge auch ca. 2 mi, Höhenunterschied 1000 ft. Es geht von Anfang an recht steil bergauf. Wir hatten an die 30°C und es war schon etwas anstrengend, da nur das erste Drittel des Weges im Wald verläuft und etwas Schatten bietet. Dann geht es weiter über einige Geröllfelder bis zur Ridge. Oben der Ausblick ist phantastisch. Man sieht auf der einen Seite Mount Rainier und das Paradise Gebiet, auf der anderen Seite Mount Adams, Mount Hood in Oregon und wenn man den Trail ein paar Meter weiter geht, Mount St. Helens. Ein ehemaliger Gletscher

Unglaublich toll.

Das gute Wetter und die gute Fernsicht kam uns auf diesem Weg natürlich sehr gelegen.

Ich kann jedem nur empfehlen, die Mühe bei schönem Wetter auf sich zu nehmen und diesen Weg zu laufen.

Weitere Infos sind hier

Der US-amerikanische Nationalpark Mount-Rainier-Nationalpark liegt in Washington in der Nähe von Ashford. Er wurde am 2. März 1899 eingerichtet und umfasst eine Fläche von 58000 ha rund um den Mount Rainier, einen 4330m hohen Vulkan. Der Berg erhebt sich von der umgebenden Fläche, die eine Höhe von durchschnittlich 500 Metern hat. Rund um den Mount Rainier führt der Wonderland Trail. Auf dem Berg gibt es einige Gletscher, die eine Gesamtfläche von 90 km² haben. Carbon Glacier ist vom Volumen her der größte Gletscher der USA außerhalb Alaskas.

 

Wir sind dann weiter bis nach Kelso gefahren, wo wir ausnahmsweise mal im Motel 6 übernachteten.

In einem Tal tollten 2 Bären rum und mehrere Ami's versuchten, die beiden von der höher gelegenen Straße zu filmen, was aber scheinbar nicht klappen wollte.

Sie sahen jedenfalls erstaunt zu mir rüber, als ich meine Camera anlegte, ein paar Sekunden filmte und wieder ins Auto steigen wollte. Mount Rainier National Park

Auf die Frage, wie ich das gemacht hätte, erklärte ich Ihnen, daß man eine Videocamera nicht nur auf Autofokus, sondern auch auf manuell stellen kann.

Zwischen uns und den Bären waren nämlich jede Menge Bäume und die Blätter haben den Autofokus so abgelenkt, das kein scharfes Bild zustandekommen konnte.

Es wußte jedenfalls keiner, daß man auch mit Hand scharfstellen kann.

 

 

213 Meilen gefahren

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