New Orleans

 

 

 

 

Welcome to LouisianaKurz nach Houston kommt schon die Grenze Louisiana State Capitol Baton Rougenach Louisiana.

Der Highway verläuft größtenteils auf Brücken durch ein riesiges Sumpfgebiet.

Erste größere Stadt ist Baton Rouge, die Hauptstadt Louisianas, hört sich eigentlich eher an wie eine Lippenstiftmarke, oder? Auch hier gibt es ein Capitol. Leider konnte ich es nicht mehr von innen besichtigen, weil es kurz vor 5 war, und da ist auch in Amerika Büroschluß.

Es gibt 2 Möglichkeiten, nach New Orleans zu kommen, wir sind über eine 50 km lange, gefühlsmäßig niemals enden wollende Brücke über den Lake Pontchartrain gefahren.

Endlich in New Orleans, werden viele sagen.

Alles, was jetzt hier steht, ist nicht mehr aktuell, seit Katrina & The Waves ihr “Walking on Hurricane” hier gespielt haben.....

News aus Orleans gibt es hier.

Wir haben uns damals kein Hotel im French Quarter ausgesucht, sondern etwas außerhalb, im Super 8 Slidell .

Grund: Der gleiche wie in Las Vegas, ich habe es gerne, wenn das Auto direkt vor der Zimmertür steht und ich nicht erst stundenlang mit Koffern und Taschen durch Hotelhallen gehen muß, bis ich French Quarter New Orleansendlich am Ziel bin. Und es war sehr viel billiger als im Touristenquartier.

Abendessen French Quarter New Orleansgab's in einer Mall und dann haben wir uns ins Nachtleben gestürzt. Gefallen hat es uns nicht besonders.

Das unglaublich Spannende und Einmalige im French Quarter ist, daß man auf der Strasse Alkohol trinken darf und daß auf den (sehr schönen) Balkonen abends Männer die unten vorbeigehenden Frauen auffordern, ihre "Tits" zu zeigen und dafür Ketten, die man an jeder Straßenecke, und es gibt viele Ecken, kaufen kann, herunterwerfen.

In Deutschland lockt so was keinen hinterm French Quarter New OrleansOfen vor. In Bochum im Bermuda Dreieck ist auch nicht weniger los.

Das ganze Viertel ist nur auf Tourismus eingestellt, nach einem Daiquiri-Shop kommt ein Souvenirgeschäft, dann eine Kneipe mit Live-Musik, dann eine Art Sex-Shop, dann eine Strip-Bar, dann ein Souvenir-Geschäft, dann ein Daiquiri-Shop usw...

Die Musik ist (natürlich) gut, ich hatte eigentlich Jazz erwartet, es wurde aber in jedem Laden, in den ich reingehört habe, Blues gespielt. Gefällt mir auch besser.

Man Fat Tuesday French Quarter New Orleanszahlt entweder Eintritt, das ist nicht gut, oder für die Getränke einen recht hohen Preis, das finde ich beser, weil, wenn man erst mal Eintritt bezahlt hat und dann stellt sich raus, das es einem doch nicht gefällt, hat man Pech gehabt.

Filmen und fotoknipsen ist verboten, sobald du irgendeinen Apparat in der Hand hast, steht gleich ein riesiger Schwarzer neben dir, der dich nachdrücklich darauf hinweist, das zu etwas Verbotenes tun willst.

Auf den Straßen hört man ständig das Lied "Toot Toot", das hier in Deutschland in den 80er Jahren mal nen Hit war, in deutscher Version, hier in französisch gesungen. Muß wohl die Erkennungsmelodie des Quarters sein. Schrecklich....

Die bestschmeckenden Daiquiris gibt's auch hier bei Fat Tuesday. Es gibt zwar hunderte von anderen Daiquiri - Läden, ich hab einige woanders probiert, aber beim "fetten Dienstag", das auf französisch übrigens "Mardi Gras" übersetzt wird (und daher der Name auch einen Sinn ergibt), schmeckt es bestens.

Da die Amis nicht gewohnt sind in aller Öffentlichkeit zu trinken, nutzen sie das hier aus und deshalb riecht es überall nach Schweiß, Pisse und vertrocknender Kotze.

Lange Rede kurzer Sinn: Es ist ganz nett, sich mal anzusehen, was die Amis treiben, wenn sie trinken dürfen und wie die immer chic gekleideten Europäer durch die Straßen lustwandeln und Musik hören, die sie zu Hause niemals akzeptieren würden, ähnlich wie ihn Miami South Beach, wo es mir persönlich aber besser gefällt.

Aber das ist ja Geschmackssache.

 

419 Meilen gefahren

 

 

 

New Orleans - Hotelangebote

 

Wir waren nochmal im French Quarter und haben diverse Balkone fotografiert.

Das denkmalgeschützte französische Viertel geht auf die Sklavenzeit zurück. Die Canal Street wurde die Grenze für Anstand und Moral, dahinter, am Ufer des Mississippi errichteten reiche Weisse den Bezirk der Sünde: Liebesnester, zumeist mit schmiedeeisernen Balkonen verziert, für die Lieblings-Sklavinnen.

Die Bourbon Street ist die Touristenmeile: mit mittelmässiger Musik, fadem Essen und an Wochenenden voller Touristen, die hauptsächlich durch schlechtes Benehmen und Besoffenheit auffallen. Am stilleren Ende der Bourbon Street ist das Schwulenviertel.

Zu den Damen: Je blonder eine Blondine, je länger die Fingernägel.... da steckt fast immer eine DragQueen hinter.......

   

Bourbon Street

Bourbon Street

 

Schon relativ Louis Armstrong Statue New Orleansfrüh am Tag waren jede Menge Besoffene zu sehen, wir haben im HRC einen Guitar Pin gekauft und Tina ihren Lieblings-Hard-Rock-Cafe-Vanilla-Shake getrunken, und auch im sehr schönen Louis Armstrong Park einen Spaziergang gemacht, die Statue sah aber ziemlich beschissen aus. ;-)

Am Riverwalk stehen ein paar nette bunte Figuren, eine Dampferfahrt mit der "Natchez" haben wir nicht gemacht, weil ein Freund mir abgeraten hatte.

Es geht eigentlich nur vorbei am Hafenviertel und Lagerhallen, das Waser ist dreckig braun, einen Film davon hatte ich auch gesehen und fand eigentlich die Fahrt mit dem Dampfer in Disneyland spannender.

Natürlich sollte man die Fahrt eigentlich trotzdem mitmachen, schon alleine um anschließend davon erzählen zu können, wie toll es gewesen wäre.

Egal ob es das war oder nicht.

 

Wir Chalmette Battlefieldwaren noch durch Zufall (weil ich mich "etwas" verfahren hatte) am weltberühmten Chalmette Battlefield, wo vor ein paar tausend Jahren Franzosen gegen Spanier oder Engländer gegen Franzosen oder Perser gegen Griechen oder so gekämpft haben. 
Wir haben uns dann entschieden, die Stadt zu verlassen, weil wir nicht besonders begeistert waren.
Außerhalb des French Quarters sieht alles ziemlich dreckig, ungepflegt und nicht besonders vertrauenswürdig aus.
Es gibt ja Leute, die sind gerne in New Orleans, weil die Stadt so schön unamerikanisch ist.
Wenn ich in Amerika bin, will ich aber amerikanische Städte haben, unamerikanisch hab ich's auch zu Hause.

Weiter geht’s im hohen Norden

 

 

New Orleans - Hotelangebote

  

 

 

 

 

 

 

Quality Inn & Suites Maison St. Charles 

Clarion Hotel Grand Boutique 

 

Bienville House 

Hotel Monteleone 

Crowne Plaza Hotel New Orleans French Quarter 

Staybridge Suites New Orleans French Qtr/Dwtn 

InterContinental New Orleans 

Hilton Garden Inn New Orleans French Quarter/CBD 

BEST WESTERN French Quarter Landmark Hotel 

New Orleans Hotels - Hotels Combined

Hotels in New Orleans - Priceline

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