New York City

 

Wenn man nach New York City fahren will, muß man auf jeden Fall zuerst nach New Jersey. Wir entschieden uns, ein Zimmer in Newark zu suchen und von dort nach NYC zu fahren. Ein Zimmer dort zu suchen ist nicht unbedingt empfehlenswert, schon alleine deshalb, weil man keinen Parkplatz findet, um nach freien Betten zu fragen.

Der erste Stop war Port Liberte, die Abfahrtstelle der Fähre zur Freiheitsstatue. Preis : 3 $. Eine Fähre legte gerade ab, wir hatten eine halbe Stunde Zeit, um die Skyline von New York zu bestaunen. Auf dem Bild ist zu erkennen, daß es schon etwas älter ist.

Ich dachte übrigens bis jetzt, daß man Miss Liberty zu Fuß bestaunen kann. Sie steht aber auf einer Insel, also: Fähre oder schwimmen. Wenn du schwimmst, wirst du von den Amis wahrscheinlich für einen Terroristen gehalten und ersäuft....

Die Fahrt geht zunächst entlang der imposanten Häuserfront, ein erster Stop ist in Ellis Island. Hier sind früher ALLE Menschen, die nach Amerika wollten, hauptsächlich als Einwanderer, Statue of LibertyUrlauber gab es Anfang des 20. JahrLal@ @ NEw Yorkhunderts noch nicht, gelandet und registriert worden. Wenn du also deinen Erb-ururopa suchst, der ca. 1868 ausgewandert ist, schau bei www.ellisisland.org nach, vielleicht findest du ihn ja.

Zwanzig Minuten später waren wir dann an der grünen Dame. Hochklettern und besichtigen war nicht, erstens war der Gang in die Krone gesperrt, und nur um bis zur ersten Plattform zu kommen, waren 2 Stunden Wartezeit angesagt. Wir haben sie uns deshalb lieber von unten angesehen, ist auch imposant.

Mit Nights On Broadwayeiner brechend vollen Fähre ging’s nach ca. 90 Minuten wieder zurück. Es wurde langsam dunkel, also die perfekte Zeit, um das erste mal nach Manhattan zu fahren.

Als wir in den Lincoln Tunnel, der New Jersey und Manhattan verbindet, fuhren, war es noch hell, als wir am anderen Ende wieder rauskamen, schon dunkel. Ich versuchte, mir die Richtung zu merken, in die ich fuhr, um später wieder zurück zu finden. Das klappte auch.

Der Broadway war schnell gefunden, die bunten Lichter waren beeindruckend. Wir waren in Ollie's Noodle Shop & Grille, einem chinesischen Restaurant, in Deutschland schmeckt es aber, wie schon einmal erwähnt, besser. Das war mir aber schon häufiger in Amerika aufgefallen. Nach einer Fahrt kreuz und quer durch die bunt beleuchtete Stadt, wir waren am Times Square, haben versucht, zu zählen, an wie vielen Starbucks - Cafes wir vorbei fuhren, habe ich den Tunnel nach Hause problemlos gefunden, unser Motel war das Days Inn Newark, in ca. 20 Minuten waren wir da. Nachts geht’s schnell, tagsüber muss man eine Menge Geduld haben.

 

 

Wir Lal@ @ Empire State Buildingmußten auch am nächsten Tag durch den Holland - Tunnel, um nach NYC zu kommen.

Es war Sonntag, und da bekommt man auch einen Parkplatz direkt vor dem Empire State Building. Ich fragte aber zur Vorsicht im Friseurladen, vor dem wir parkten, nach, ob man das auch wirklich darf, es kam mir so unwahrscheinlich vor. Der Friseur bejahte. Im ESB standen wir erst in der Eintrittskartenkaufschlange, dann in der WirwartenaufdenFahrstuhlSchlange, dann in der WirwartenaufdenzweitenFahrstuhlSchlange und nach einer guten Stunde waren wir oben. In der Woche dauert es angeblich noch länger, dann bekommt man auch keinen Parkplatz, außer in einem Parkhaus, und da kostet es dann auch schon mal 10$ pro Stunde.

Preis : 18 $, wenn du zwischen 18 und 61 bist, ab 62 Jahren sind’s noch 16 $, beides inclusive einer mehrsprachigen Audiotour. Öffnungszeiten von 8:30 - 17:30 Montags bis Freitags. Tickets kann man Online bestellen und schon zu Hause ausdrucken.

Da die World Trade Towers als Aussichtsplattform mittlerweile ausfällt, war das Empire State Building seit 2001 die einzige Möglichkeit, New York City von oben zu bewundern.

Seit dem 1. November 2005 ist auf dem Rockefeller Center eine Aussichtsplatform namens Top of the Rock eröffnet worden, geöffnet von 8:30 bis Mitternacht, 365 Tage im Jahr. Preis 14 $ für Erwachsene, 9 $ für Kinder.

 

Manhattan

Manhattan

Manhattan

Manhattan

Manhattan

Manhattan

Manhattan

Manhattan

 

Da auf dem Rückweg an den Fahrstühlen wieder eine ziemlich lange Wartezeit abzusehen war, sind wir die Treppen runtergegangen. Rauf hätte ich es nicht geschafft, aber runter ist einfach. Wie viele Stufen sind es? Beim mitzählen bin ich leider etwas durcheinandergekommen, aber angeblich sind es 1.860. In 10 Minuten ist man unten.....

Dann fuhren wir relativ sinnlos durch die Stadt, u.a. durch die 5th Avenue und fanden einen Parkplatz am Central Park. Dort blieben wir den ganzen Nachmittag, nur kurz unterbrochen vom Essen im Hard Rock Cafe, das nicht weit entfernt ist. Auf der Toilette des HRC steht ein Kerl, der jede Menge Duftwässerchen anbietet, einem nach dem Händewaschen ein Papiertuch reicht und dafür einen Tip haben will. Gut, daß es so etwas nicht auf jeder Toilette gibt, in einem Restaurant möchte ich schon umsonst pinkeln.

Anschließend gab dann noch einen Moccachino im Starbucks, New York ist meiner Meinung nach die Stadt mit der höchsten Starbuckisierung weltweit, an wirklich jeder Ecke ist so ein Laden, und wir fuhren in Richtung Times Square und zur Wall Street, wo wir die einzigen Menschen weit und breit waren. Sonntags wird nicht gebörst.....

Die Brooklyn Bridge und zurück die Manhattan Bridge mußten auch noch dran glauben, dann spazierten wir noch durch Chinatown und fuhren wieder zurück nach Newark.

Wir hatten eigentlich ja keinen Besuch der Stadt eingeplant, sonst hätten wir ein Zimmer vorgebucht, normalerweise sollte man mehr als 2 Tage und ohne Auto NYC besuchen und alles per Taxi oder U-Bahn besichtigen. Aber eigentlich waren wir ja zum Indian Summer in Urlaub.

 

102 km gefahren

Was man erleben kann, wenn man eine ganze Woche in der Stadt ist, kann man hier lesen.

Halbwegs günstige Übernachtungsmöglichkeiten und Zimmer gibt es hier zu sehen.

Zum Schluß eine kleine Statistik. Der Nationalitätenanteil bei New Yorker Taxifahrern

Pakistan

14,4 %

Bangladesh

13,6 %

Indien

10,2 %

Haiti

 9,6 %

USA

 9,1 %  immerhin sind auch ein paar Amis dabei

Ägypten

 4,6 %

ehem. UDSSR

 4,4 %

Ghana

 3,0 %

Dominikanische Republik

 2,0 %

Marokko

 1,8 %

China

 1,6 %

Ecuador

 1,5 %

Kolumbien

 1,4 % - die Drogen müssen ja zum Endverbraucher gebracht werden....

Rumänien

 1,4 %

Nigeria

 1,2 %

Andere

20,2 %

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