Mining Museum

Sonntag, 11. Juni
Vancouver, British Columbia, CAN
Temperatur: 20°

Als wir das Auto gepackt haben, um nach Vancouver aufzubrechen, scheint die Sonne und es ist schön warm. Unter diesen Umständen würde ich gerne noch bleiben. Aber die Route 99 ist auch nicht schlecht.

nein, das Bild hat nichts mit dem Text zu tun

Immerhin wird auf 60 von insgesamt 130 Kilometern vor Bären gewarnt, ich gebe die Hoffnung noch nicht ganz auf.

Caution - Bear in Area. Oder auch nicht.....

Zwischendurch gibt’s auch noch, so für alle Fälle, zwei sehr schöne und schnelle Wasserfälle. Zum Brandywine (der Namensgeber hatte wohl nen Tropfen zu viel) geht’s 15 Minuten über allerbesten Waldboden. Dem Fluss sieht man bei der Überquerung nicht an, dass er kurz darauf derart tief fallen wird. Wirklich schön und ganz ohne Mücken.

Brandywine Falls

Brandywine Falls

Brandywine Falls

Eine Weile später zeugt ein mehr als überfüllter Parkplatz von einem weiteren Highlight. Shannon Falls ist ebenfalls kurz und gut zu Fuß zu erreichen und fällt sehr imposant von ganz weit oben über mehrere Teilstücke rauschend zu uns runter.

Shannon Falls

Auf unserer Weiterfahrt kommen wir an einer alten Kupfermine vorbei, jetzt das Britannia Mining Museum. Wir lassen uns durch eine längst vergangene Welt führen, in der die Arbeiter nicht sehr alt geworden sind.

Wir lassen uns durch eine längst vergangene Welt führen

Unsere junge Guide führt sogar ein paar Werkzeuge anschaulich und geräuschvoll vor.

Unsere junge Guide führt sogar ein paar Werkzeuge anschaulich und geräuschvoll vor.

Aber wie man vor vielen Hundert Jahren auf die Idee gekommen ist, dass in den Steinen Metalle enthalten sind, die man Jahrhunderte später für Wasserrohre verwenden kann…

Britannia Mining Museum

Es ist wohl überflüssig zu sagen, dass wir kein einziges Tier zu sehen bekamen? Außer einem wunderschönen Blue Jay (Blauhäher) bei den Shannon Falls.

Blue Jay

Weiter geht es eine unglaublich schöne Strecke, die kurvig in den Berghang gedrechselt wurde, und der auf der anderen Seite liegende See nimmt kein Ende und wird immer größer. Ob das noch See oder schon Meer ist, ist nicht zu erkennen.

Vancouver taucht auf und wirkt auf mich erst mal erschlagend. Nach dem wir nun zwei Wochen in Dörfern waren, die diesen Namen noch nicht mal verdienten oder maximal so groß wie Sprockhövel sind, erschlägt mich die Stadt erst mal.

vanc01

 

 

Gefahrene Kilometer: 126
Abendessen: Moussaka & Souvlaki Platter bei The Greek by Anatoli in Yaletown.
Ich hatte eigentlich nach einem Steakhouse im Internet gesucht und dabei “The Keg” ganz in der Nähe des Hotels gefunden. Und siehe da - es gab nicht nur ein Restaurant sondern ganz viele, eins neben dem anderen, eins besser als das andere aussehend. Griechisch kannten wir bisher weder aus den USA noch aus Canada, also rein und antesten wie es schmeckt. Und es war so gut, da könnten wir häufiger hin.....

Übernachtung: Moda Hotel Vancouver - die erste Nacht kostenlos mit hotels.com Rewards-Einlösung. Nach 10 Übernachtungen gibt es eine Bonusnacht mit dem Durchschnittspreis der 10 vorherigen. 
Parken in der hoteleigenen Abteilung im Parkhaus einen Block weiter 15 $ pro Tag. 15 canadische $ sind 10 €, also ein sehr akzeptabler Preis.

 

 

 

 

 

 

 

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