Flugtuation

Das neue Jahr in Florida beginnen, irgendwo Daiquiris schlürfend in der Sonne liegen. Ein netter Gedanke.
Ich habe das in den 80er Jahren fast zu jedem Jahreswechsel gemacht, Uli kann sich auch mit dem Gedanken anfreunden.
Wir haben kurz überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir keine Rundreise machen wollen, sondern an höchstens 2 Orten einfach nur die Beine und die Seele baumeln lassen wollen.
Und wo geht das am Besten: Genau, da wo es still, ruhig und friedlich ist, in Key West und South Beach Miami.
Flüge waren schnell gefunden, Air Berlin fliegt Miami fast täglich an, 474 € war ein akzeptabler Preis.
Mit Übernachtungen war es schon schwieriger, in Key West habe ich immerhin für 2 Nächte das Southern Cross Motel (das es mittlerweile nicht mehr gibt bzw. in “The Saint Hotel” umbenannt und schwer verteuert worden ist) buchen können, zum absoluten Schnäppchenpreis von 115 $ - andere, nicht so wunderbar in der Duval Street gelegene Kettenmotels wollten über 200 $ haben – am Ocean Drive war im Ocean Five noch ein Zimmer zu bekommen. Alles andere war speziell zum Jahreswechsel ausverkauft.

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Der Hinflug war leider ohne XL-Seat. Aber: Es war gar nicht so schlimm. Die Sitze in der Holzklasse scheinen geändert worden zu sein, die sehen jetzt aus wie Gartenstühle, mit sehr dünner Rücklehne, was den Sitzplatzabstand allerdings vergrössert. Ich konnte deshalb besser als erwartet sitzen, eine Flugzeit von 10:40 Stunden wäre auch mit mehr Abstand zu lang gewesen.

Essen mit LTU

Das Essen war, wie uns schon beim letzten Air Berlin-Flug aufgefallen war, richtig lecker. Es gab Drelli Pasta mit Tomaten-Gartenkräutersauce und geriebenem Käse oder Rindergulasch mit feiner Zwiebelsauce an Kartoffelpüree und Sommergemüse sowie bei einem zweiten Service Gebratene Putenbrust dazu mit Curry verfeinerter Kartoffelsalat - und das alles sogar mit einer Menükarte.
Welch sinnlose Unkosten.....
Beim Rückflug schmeckte es dann nicht mehr. Als ich der Stewardess sagte, daß es beim Hinflug aber besser war, sagte sie: Die Amis haben eben keine Ahnung von gutem Essen...

 

 

Ankunft in Miami 18:20 - es war gerade dunkel geworden. Die Immigrationhalle war brechend leer, jede Menge Schalter waren frei. Wir stellten uns an Schalter 12 an, wo gerade jemand zum Officer vorgegangen war und die Linie frei. Neben uns, an Schalter 11, war ein deutsches Paar, das uns belehrte: Sie haben sich vorgedrängelt, wir stehen an beiden Schaltern an. Es kommt selten vor, aber wir waren für ein paar Sekunden sprachlos bei so viel Unverschämtheit.
Wir haben die beiden dann einfach ignoriert.

Der freundliche EinreisebeamteWelcome to Miami fragte uns, ob wir working oder retired wären. Sehen wir schon so alt aus?
Nach ein paar weiteren sinnlosen Fragen bekamen wir unsere Stempel, warteten nur ein paar Minuten auf unsere Koffer, fanden den Ausgang, stiegen in den Alamo Bus und fuhren zur Vermietstation. Alles weitere zum Thema “Alamo” und “Choice Line” auf der nächsten Seite.

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