Denver

Wir wurden, wie es sich gehört, in aller Frühe wach, kurz nach 4. Leicht dösend sind wir aber noch bis um 8 liegen geblieben, dann meldete sich der Magen. Uli hatte sich schon auf belgische Waffeln im IHOP gefreut, ein Blick auf die deutsche Uhrzeit, sagte ihr aber, daß es eigentlich Zeit für Bratkartoffeln und Speck sei.
Nach kurzer Rundfahrt durch das sonnige und gar nicht kalte Denver frühstückten wir bei Mama’s Cafe, bevor wir uns das Capitol ansahen. Leider nur von aussen, am Wochenende ist geschlossen....

Denver State Capitol

Das Capitol wurde 1890 erbaut, die Kuppel 1908 mit 24-karätigem Gold überzogen. Öffnungszeiten von 7 Uhr Morgens bis 17:30.
Samstag/Sonntag geschlossen.
Da heute nichts besonderes passiert ist, kommen jetzt ein paar Infos zur Begleitung der Bilder.....

Denver State Capitol

 

Von oben hat man einen sehr schönen Überblick über die ganze Stadt und das gegenüber liegende Court House. Bei wolkenlosem Wetter auch bis zu den Rocky Mountains. Allerdings nur, wenn das Capitol geöffnet ist, deshalb hier ein Blick von unten......

Blick vom Capitol

Die Stufen zum Eingang liegen exakt 1609 Meter über dem Meeresspiegel, was der Stadt den Namen Mile-High-City eingebracht hat, weil das genau einer Meile entspricht.

One Mile Above Sea Level

Vom Capitol gingen wir in die Fußgängerzone, die 16th Street, durch die für Lauffaule auch umsonstige Shuttle - Busse fahren.


Pullover und andere langärmelige Sachen, die wir mitgenommen hatten, weil es vor 2 Tagen noch eiskalt war hier, konnten wir im Auto lassen. Es waren angenehme 18 - 20 °

16th Street Denver

Diese Straße ist auch genau eine Meile lang, die Stadtväter haben scheinbar ein Faible für dieses Längenmaß. Es gibt jede Menge Geschäfte und Restaurants, hier spielt sich das downtownige Leben neben dem Writer Square und dem Larimer Square hauptsächlich ab. Ausser ein paar Ramschgeschäften in einem Starbucks in jedem Block war allerdings nichts besonderes zu entdecken.
Hin und zurück gehen lohnt sich schon nicht mehr, weil es einfach nichts gibt, was man sich auf dem Rückweg ansehen könnte. Wir sind deshalb mit dem Bus gefahren.....

16th Street Denver

Wir haben uns am Hard Rock Cafe eisteeschlürfend die vorbeigehenden teilweise wundersam gekleideten Leute angesehen, kurz in der Merchandise-Abteilung reingeschaut, aber nichts gekauft..

Uli im Hard Rock Cafe Denver

Der Daniels & Fisher Tower war seit seiner Erbauung 1911 bis in die 50er Jahre das höchste Gebäude in Denver. Das dem venezianischen Campanile nachempfundene Gebäude war früher ein Kaufhaus.

16th Street Denver

Am Ende der eigentlich recht langweiligen 16. Strasse befindet sich eine wie ein Schiff aussehende Brücke und von dort ist die Stadt mit Coors Field und Union Station zu bewundern.
Wenn du auf das untere Bild klickst, erscheint dir alles viel größer......

Denver Skyline

Was kann man in Denver noch ansehen? Amerikas einzigen Vergnügungspark in einem Stadtzentrum, der Funpark Elitch Gardens sowie viele Kunst- und historische Museen, wie das 1893 eröffnete Denver Art Museum oder das Colorado History Museum. Das 1995 eröffnete Coors Field, Heimat der Colorado Rockies, liegt mitten in der Stadt. Es wird ausschließlich Baseball gespielt, eine Sportart, die für normale Mitteleuropäer einfach nur langweilig ist.

Denver Skyline

Das Klima der Stadt ist angenehm mild und trocken. Die Sonne scheint an mehr als 300 Tagen im Jahr. Damit eignet sich Denver angeblich perfekt für jegliche Art von Freizeitvergnügen an der frischen Luft.

Nach letzten Blick auf die vor dem Denver Center of the Performing Arts stehenden “Dancers” signalisierten unsere Mägen, daß sie Input wollten und wir machten uns auf den Weg zu einem angeblich in der Nähe des Airports liegenden Outback. Als nächstes deshalb ein paar Infos über diesen optisch einmaligen Flughafen....

Denver Center of the Performing Arts

 

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